Im Supermarkt wird die Auswahl immer größer. Olivenöle lassen sich aber generell in zwei Qualitätsklassen einteilen: Es kommt nämlich auf die Sortenreinheit und die Pressmethode an. Billiges Olivenöl kaufen ist also ein absolutes Tabu, da es gesundheitsschädigend ist.

Die Qualität des Olivenöls spiegelt sich im Preis wider. Billige "extra vergine" Olivenöle sind meistens ein Zeichen von Ausbeutung der Erntearbeiter. Die meisten Olivenöle im Discounter wurden von Stiftung Warentest mit mangelhaft bewertet. Es gibt verschiedene Dinge, auf die man achten muss, wenn man Olivenöl kaufen will.

"Nativ extra" oder "extra vergine" bezeichnen Olivenöle mit einem Säuregrad, der unter 0,8 Prozent ausfällt. Hier handelt es sich dann um ein sehr hochwertiges Olivenöl. Das Öl wurde nämlich innerhalb kürzester Zeit kalt gepresst. So können alle Vitamine und Mineralstoffe im Öl verbleiben. "Native" Olivenöle schmecken weniger fruchtig, da die verwendeten Oliven lange in engen Lagerräumen aufbewahrt wurden. Das führt dazu, dass die Qualität rasant abnimmt. Native Olivenöle werden auch mehrfach gefiltert und gepresst. Billige Olivenöle haben einen hohen Säuregrad, die eigentlich von der EU nicht zugelassen werden dürften.

Es ist also wichtig, auf das Herkunftsland und das Siegel zu schauen, wenn man Olivenöl kaufen will. Die meisten Olivenöle stammen aus Italien, Spanien oder Griechenland und sind Mischprodukte. Wenn man eine geschützte Ursprungsbezeichnung sieht, wurde das Öl in dem jeweiligen Land hergestellt und auch abgefüllt. Das ist der Haupt-Indikator für einen vollmundigen Geschmack. Wenn kein Herkunftsland angegeben wurde, kommen die Oliven aus verschiedenen Ländern und sind somit nicht mehr rein.

Die Pressezeit kann viel über ein gutes Olivenöl aussagen. Oliven sollten direkt nach den ersten 24 Stunden nach dem Pflücken gepresst werden, um einen vollwertigen Geschmack aufweisen zu können. Das Öl sollte leicht grasig schmecken. So weiß man, dass es sich hier um ein frisches Öl handelt. Hochwertige Olivenöle haben folgende Aufschrift: "Direkt aus Oliven im mechanischen Verfahren". Die Oliven werden hier bei 20 Grad kalt gepresst und enthalten verschiedene Geschmacksnoten. Die Geschmacksnoten unterscheiden sich zwischen bitter, scharf und fruchtig. Sortenreine "extra vergine" Olivenöle sind momentan die besten auf dem Markt.

Olivenöl eignet sich besonders gut für Pesto, Antipasti und für Salate. Am häufigsten wird es in der mediterranen Küche verwendet. Allgemein ist es wichtig, das Öl kühl und dunkel zu lagern. Olivenöl ist dazu da, den Speisen ein besonderes Aroma zu verleihen. Es gibt EU-weit insgesamt acht Güteklassen. Die unterste Qualitätsstufe wäre hier "Olivenöl". Dieses wurde heiß gepresst und hat somit kaum noch Vitamine. Olivenöl kann von hellgrün bis dunkelgrün sein. Es ist wichtig, dass die Farbe weder tiefgelb noch dunkel ist. Wenn das Öl nach Wein oder Essig riecht, dann handelt es sich um ein schlechtes Öl, da Olivenöl im Normalfall sehr angenehm riecht.

Weitere Informationen kann auf Seiten wie, von Perikleshills-Onlineshop, nachgelesen werden.

 

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